Fix erklärt
Vielredner und Quertreiber: souverän reagieren
Vielredner, Killerphrasen, Augenrollen oder ein unangemessener Ton können eine Sitzung ausbremsen. Hier findest du konkrete Möglichkeiten, wie du als Moderation klar reagierst, ohne jemanden bloßzustellen.
KI-generiertKillerphrasen? Frag nach!
Starke Behauptungen musst du nicht sofort widerlegen. Frag lieber: „Was genau meinst du damit?“ oder „Wie kommst du zu dieser Ansicht?“ Wer etwas behauptet, sollte es auch begründen.
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KI-generiertVielredner freundlich unterbrechen
Wenn jemand sehr lange redet, darfst du höflich ins Wort fallen: „Entschuldige, ich muss dich kurz unterbrechen. Meine Aufgabe ist es, darauf zu achten, dass alle zu Wort kommen.“
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KI-generiertAugenrollen nicht übergehen
Wenn jemand mit Augenrollen oder genervter Mimik reagiert, sprich es an: „Wie kann ich deine Reaktion deuten?“ oder „Du scheinst nicht einverstanden zu sein. Was ist der Grund?“
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KI-generiertBei lautem Verhalten Grenzen setzen
Wird jemand laut oder persönlich, unterbrich die Sitzung. Eine kurze Pause schafft die Möglichkeit, unter vier Augen zu klären, dass dieser Ton bei allem Ärger nicht in Ordnung ist.
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KI-generiertIntegrieren statt gewinnen
Als Moderation musst du nicht stärker oder lauter sein. Deine Aufgabe ist es, Grenzen zu setzen, ausgleichend zu wirken und Raum für alle zu öffnen und zu halten.
WeiterlesenVielredner und Quertreiber: souverän reagieren
Du bist für die Moderation einer Sitzung verantwortlich und einzelne Teilnehmende machen dir das Leben schwer? Vielredner/-innen in der Sitzung sind dabei nur ein Beispiel. Da gibt es die,
… die zu allem viel zu sagen haben…
… die mit Killerphrasen jede Diskussion abwürgen…
… die über Körpersprache ihre Genervtheit ausdrücken…
… die unangebracht cholerisch werden.
Deine Rolle als Moderator/-in verlangt, dass du darauf souverän reagierst – gar nicht so einfach!
Hier ein paar praktische Tipps, wie du schwierige Situationen parieren könntest:
KI-generiertKillerphrasen kontern: Am einfachsten mit Fragen!
Wer starke Behauptungen aufstellt, sollte sie auch begründen. Oft fühlen sich Moderator/-innen unter Druck, alles zu widerlegen, anstatt gelassen nachzufragen.
- „Was genau meinst du damit?“ (klärt Begriffe, Emotionen, Hintergründe)
- „Wie kommst du zu dieser Ansicht?“ (verschiebt die Begründungslast zu der Person, die eine starke Behauptung aufstellt)
- „Hast du schon mal bedacht, was daraus folgt?“ (hilft, Widersprüche oder Folgen sichtbar zu machen, ohne die Person anzugreifen)



Grenzen setzen: Freundlich, aber bestimmt
Von einer Moderation wird erwartet, dass sie die Teilnehmenden an einer Sitzung „mäßigt“ – genau das bedeutet „moderieren“ eigentlich. Es gehört zur Rolle, dass man einschreitet, wenn jemand sich wenig konstruktiv verhält.
Viel- und Dauerredner/-innen darf man höflich ins Wort fallen:
„Entschuldige – ich muss dich unterbrechen. Meine Aufgabe als Moderator/-in ist es, dafür zu sorgen, dass möglichst alle hier gleichermaßen zu Wort kommen.“
Oder: „Entschuldige – nur dass ich dich richtig verstanden habe: dein Anliegen in einem Satz wäre…“

Motzer und Augen-Verdreher/-innen kann man bitten, ihre Mimik in Worte zu fassen:
„Wie kann ich deine Reaktion deuten?“
Oder: „Du scheinst gar nicht einverstanden zu sein – was ist der Grund?“
Oder auch: „Was brauchst du, dass du hier konstruktiv mitarbeiten kannst? Wie können wir dich ins Boot holen?“

Choleriker/-innen brauchen klare Grenzen. Wenn jemand andere persönlich angreift und abwertet, unterbrich die Sitzung.
„Die Diskussion läuft jetzt gerade aus dem Ruder. Wir machen fünf Minuten Pause und arbeiten anschließend weiter.“
In der Pause könntest du auf die Person zugehen und bilateral sprechen, ohne dass sie ihr Gesicht verliert.
Mach klar, dass so ein Ton bei allem Ärger nicht angebracht ist.

Innere Haltung: bei Moderation geht es ums Integrieren, nicht ums Gewinnen
Auch wenn es in einer Sitzung heiß hergeht: Du bist nicht persönlich gemeint – deine Rolle als Moderator/-in verlangt, manchmal konfrontativ und mutig zu sein. Deswegen gibt es überhaupt eine Moderation – du machst das stellvertretend für das gesamte Gremium.
Wichtig ist die innere Haltung: Deine Aufgabe als Moderator/-in ist, dass du ausgleichend wirkst, also alle Beteiligten in Balance hältst. Es geht nicht um „stärker, lauter, gewinnen“, sondern ums Integrieren, Gesicht wahren und Raum öffnen und halten.
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Verfasst von
Kathrin Hauser
Gemeinde- und Organisationsberatung | Bistum Regensburg
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