Wenn die Frustwand nicht reicht

Seelsorge fürs Ehrenamt

Manches lässt sich an der Frustwand loswerden, manches braucht eine Antwort: dafür gibt es die Anonymen Fragen. Und manches braucht ein Gegenüber. Dafür bin ich da.

Schön, dass du da bist!

In meinem langjährigen Dienst als Pastoralreferent und Diakon habe ich selbst die Erfahrung machen müssen: Allein mit Verletzungen zu bleiben ist ungesund, manchmal richtet es weiteren Schaden an. Umso wichtiger sind Orte, an denen Ohnmacht, Frust und Wut gesagt werden dürfen.

An dieser Stelle möchte ich dir einen vertraulichen und geschützten, wenn auch nicht anonymen Rahmen anbieten. Ich bin als Seelsorger für dich da.

Lass uns anschauen, was die Situation für dich bedeutet und wie du damit weitergehen willst.

Ich freue mich auf deine Nachricht!
Edwin Berner

Edwin Berner

E-Mail: edwin.berner@bistum-regensburg.de

Beim Erstkontakt vereinbaren wir, wie wir weiter miteinander kommunizieren.

Das Bild zeigt Edwin Berner.

Mehr über mich:

Ich bin: Diakon, Familienvater, Ehemann.

Seit über 30 Jahren bin ich verheiratet, unser Sohn ist erwachsen. Im Dienst der Diözese stehe ich seit 1994, zuerst als Pastoralreferent, seit 2001 als Diakon in der Gemeindeseelsorge. Zurzeit bin ich Geistlicher Beirat der KEB im Bistum Regensburg und Geistlicher Begleiter.

In meiner Freizeit fahre ich gern mit dem Rad raus in die Natur, und wenn es sich einrichten lässt, wandere ich in den Bergen. Fußball schaue ich mir bis heute an (gespielt habe ich früher mit Leidenschaft). Außerdem genieße ich die Stille und lese gern.

Gut ins Gespräch kommst du mit mir, wenn du eines dieser Themen anschneidest:

  • Fußball
  • Lebenspläne
  • Ängste und Sorgen
  • die Suche nach Sinnspuren im Leben
  • ein persönliches Verständnis von Glauben
  • politische und gesellschaftliche Themen

Was mich prägt:

Mich haben besonders geprägt: meine lange Zeit als aktiver Ministrant und später als Verantwortlicher in der Ministrantenpastoral. Auf den Fahrten, im Zeltlager, beim Ministrantenfußball, in den Leiterrunden und auf Gruppenleiterwochenenden sind daraus stundenlange Gespräche über Gott und die Welt geworden, mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen und ebenso im Elternkreis. Herzerfrischend und bereichernd, jedes Mal.

Persönlich war es für mich ein großer Einschnitt, dass ich nach einer schweren Erkrankung mit einer körperlichen Beeinträchtigung lebe und deshalb nicht mehr in der Gemeindeseelsorge arbeiten kann.

Immer wieder freudig überrascht mich, wenn ich ehemalige Ministrantinnen und Ministranten als gestandene Mütter und Väter treffe und sehe, dass sie ihre Dienstzeit bis heute in Ehren halten. Und wenn in der geistlichen Begleitung der Heilige Geist einen Knoten löst und mein Gegenüber wieder Licht und Orientierung auf seinem Weg findet.

Wie ich ausgebildet bin:

Ich habe Theologie studiert, die Ausbildung zum Pastoralreferenten und später die zum Diakon absolviert und mich zum Geistlichen Begleiter ausbilden lassen.

Es war und ist für mich ein großes Geschenk, ein offenes Ohr und Herz für Menschen haben zu dürfen, die nach den nächsten Schritten in ihrem Leben suchen unabhängig von Alter, Lebenssituation und religiöser Beheimatung.

Besonders kostbar und fordernd waren die Erfahrungen mit Schwerkranken, Sterbenden und Trauernden. An der eigentlichen Herausforderung konnte ich nichts ändern. Aber das Aushalten, Zuhören und Dabeibleiben hat vielen geholfen, mit ihrer Not, ihrer Trauer, ihrer Wut und ihrer Perspektivlosigkeit nicht allein zu bleiben, sondern sie in einem geschützten Rahmen aussprechen zu können.

Seelsorge bedeutet für mich: zweckfrei da sein. Ansprechbar sein. Begleiten. Dem Menschen, der mir begegnet, helfen, immer mehr Mensch zu werden. Und dafür einstehen, dass jeder Mensch geistliche Nahrung braucht, um sich ganz entfalten zu können.

So läuft der Kontakt ab

Schreib mir eine E-Mail an edwin.berner@bistum-regensburg.de. Du musst nichts vorbereiten, ein paar Sätze zu dem, was dich beschäftigt, reichen. Was ich mit deiner Nachricht mache: Ich behandle sie vertraulich und gebe nichts weiter: nicht an deine Pfarrei, nicht an andere Hauptamtliche. Nach Kontaktaufnahme schauen wir gemeinsam, wie es weitergeht: per Mail, am Telefon oder im persönlichen Gespräch. Du entscheidest, was für dich passt.

Was du vorher wissen solltest: Ich sehe deine Absenderadresse, anonym geht es also nicht. Und ich antworte zeitversetzt. Ich lese jede Nachricht, manchmal dauert es ein paar Tage, aber eine Antwort bekommst du.

Wenn du jetzt sofort mit jemandem sprechen möchtest, ist die Telefonseelsorge rund um die Uhr erreichbar, kostenfrei und anonym: 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222. Wenn dir Schreiben leichter fällt: Es gibt dort auch Chat- und Mailberatung auf www.telefonseelsorge.de.